Peter Pan, 11. Mai 2019, Volksoper Wien

[…] Dirigent Wolfram-Maria Märtig sorgt für ein wahres Feuerwerk, gemischt aus Hollywood-Klängen, Klassik, Modern und schmissigem Jazz im Orchestergraben. Das Ensemble hat mit einem teilweise atemberaubenden Tempo mitzuhalten. […]

 

Barbara Petsch, Die Presse

 

 

 

Powder Her Face, 13. April 2019, Kasino am Schwarzenbergplatz, Wien

[…] Adès hat dazu eine fordernde, oft auch harte Musik komponiert, die sich vergnüglich durch die Operngeschichte zitiert, die Jazz und Pop integriert, die dennoch eine ganz eigenständige, höchst suggestive Tonsprache entwickelt. Wolfram-Maria Märtig am Pult des exzellenten […] Orchesters wird ihr mehr als gerecht. […]

Peter Jarolin, Kurier

 

[…] Musikalisch und darstellerisch ist die Produktion ein Hit: Das Orchester swingt sich durch Adès' lautmalerische Partitur, während das Ensemble […] so packend singt und spielt […], dass einem der Atem stockt. […]

Miriam Damev, Der Falter

 

[…] Die musikalische Realisierung ist Dank der souveränen, distanziert-ironischen und die farbige Partitur trotzdem ernstnehmenden Stabführung von Dirigent Wolfram-Maria Märtig sehr gelungen. Das durch erweitertes Schlagwerk, Ziehharmonika, Saxofon und Pfeifen ergänzte, 16-köpfige Kammerorchester der Volksoper […] leistet hervorragende Arbeit. […]

Manfred A. Schmid, online-merker

 

[…] Dirigent Wolfram-Maria Märtig führt das kleine, mit unter anderem überdimensionalem Schlagwerk, Harfe, Akkordeon und Klingeln eigenwillig besetze Instrumentalensemble der Volksoper zur Höchstleistung, wenn es die disparaten musikalischen Versatzstücke aufs Feinste zusammensetzt. Nicht umsonst wird dieser Klangkörper beim Schlussapplaus beinah am lautesten gefeiert. […]

Michaela Mottinger, Mottingers Meinung

 

[…] Aber in Summe stimmt's dann doch irgendwie: weil mit Wolfram-Maria Märtig am Pult die Musik schmeichelt, funkelt und ätzt. […]

Walter Weidringer, Die Presse

 

[…] Die Gesamtspielzeit von über 2 Stunden geht wie im Flug vorbei – ein Kompliment nicht nur an das Orchester der Volksoper Wien, das von Wolfram-Maria Härtig mit viel Übersicht geleitet wurde. […]

Kurt Vlach, online-merker

 

[…] Wolfram-Maria Märtig führt das Kammerorchester mit scharfer Strenge durch dieses erotische Panoptikum. […]

Axel Brüggemann, crescendo

 

 

Eine Nacht in Venedig, 17. Januar 2018, Volksoper Wien

[…] Das Orchester der Volksoper Wien unter Wolfram-Maria Märtig vollbrachte eine musikalische Glanzleistung. Märtig verstand es, im Geist von Johann Strauß zu dirigieren. Schon in der Ouvertüre schuf er einen satten und mitreißenden Klang. Die Tempovariationen gelangen fließend und rissen die Zuhörer von der ersten Sekunde an mit. Auch im weiteren Verlauf der Operette tanzten die Melodien der Wiener Walzer und der venezianischen Barkarolen schwungvoll ins Ohr hinein. Bravo!

Mirjana Plath, klassik-begeistert.at

 

 

Der Bettelstudent, 3. Mai 2017, Volksoper Wien

[…] Die Ouvertüre stammt, nach Themen aus der Operette, aus der Feder des Dirigenten Wolfram-Maria Märtig. Die Musik ist grandios – mit einer kurzen Bläsereinleitung, auf die eine satte Streicherpartie folgt. […]

Wunderbar fließende Melodieverläufe und schwungvolle Passagen entführen das Publikum ins Krakau von 1704. Wie das Intro einer Hollywood-Filmproduktion leitet diese Eröffnung in eine märchenhaft realitätsferne Welt ein. Nach der mitreißenden Ouvertüre setzt der Frauenchor ein. […]

Wolfram-Maria Märtig dirigiert ein schwelgerisches Orchester mit perlenden Harfentönen und romantischen Streicherbewegungen. […] Die herausragenden Leistungen des Dirigenten Wolfram-Maria Märtig sowie der Tenöre Lucian Krasznec und Alexander Pinderak bringen Millöckers Musik zum Glänzen.

Mirjana Plath, klassik-begeistert.at

 

 

Der Barbier von Sevilla, 7. Januar 2017, Volksoper Wien

[…] Sie ist wieder da – Josef Ernst Köpplingers überschäumend-witzige Inszenierung von Rossinis größtem Hit [...]

In Kombination mit attraktiver Besetzung und ausgezeichnetem Orchesterspiel macht so ein Wiedersehen nicht nur optisch Freude.

[...] Großen Anteil daran trägt Wolfram-Maria Märtig, der am Hammerklavier begleitete und mit seinem Dirigat dafür sorgte, dass das Geschehen auf der Bühne und im Graben nahtlos ineinander griff. Es dürfte auch fleißig geprobt worden sein, denn bei dieser Orchesterleistung offenbarte sich an eine alte Weisheit: Was man gut kann, macht auch Spaß – und der übertrug sich auch auf das Publikum.

[...] Die Vorstellung schloss mit viel Applaus, erwartungsgemäß am heftigsten für Beate Ritter, Martin Winkler, den Dirigenten und das Volksopernorchester. Ein Besucher fasste den Abend an der Garderobe treffend zusammen: „Man hat ja immer was zu meckern, aber das war heute richtig gut“.

bachtrack

Der Bettelstudent, 30. April 2016, Volksoper Wien

[…] Also: Noch ist Polen nicht verloren – und der Grund dafür liegt vor allem an der musikalischen Seite des Abends. Unter der sensiblen Leitung von Wolfram-Maria Märtig, der auch eine Potpourri-Ouvertüre arrangiert hat, blühen nämlich melodische Elegance und tänzerische Verve von Millöckers mit Erinnerungsmotiven arbeitender Partitur aus der goldenen Ära des Genres prächtig auf. Das Volksopern-Orchester darf wohldosiert schwelgen und schmiegt sich an ein geschlossen wirkendes, stilistisch einheitliches Ensemble an – keine Selbstverständlichkeit am Gürtel. […]

Walter Weidringer, Die Presse

 

[…] Großes Bravo an den Volksopernchor, das Hausorchester und Dirigent Wolfram-Maria Märtig. Er ließ sich keinesfalls dazu hinreißen, mit den schmissigen Themen von Millöckers Meisterwerk zu plakativ hausieren zu gehen, sondern machte die raffinierten Rückungen, das Miteinander von Wort und Ton auch in den leisen Stellen und die zahlreichen Emotionsbilder überdeutlich. Tutti wie Soli gelangen mit einer selten gehörten Akkuratesse. Unbedingt hingehen!

Daniel Wagner, Wiener Zeitung

Hoffmanns Erzählungen, 29. September 2012, Aalto-Theater Essen

„[...] Ein großer Abend gestern bei der Wiederaufnahme von Hoffmanns Erzählungen – erheblich besser und geschlossener als die letztjährige Premiere. Genau jenen [...] fehlenden, französischen Esprit und die obligate Wiener Leichtigkeit, brachte nun der bravouröse und auch höchst sängerfreundlich dirigierende Wolfram-Maria Märtig mit den Essener Philharmonikern zu Gehör. Zu Recht bekommt er im November den "Aalto Bühnenpreis für junge Künstler". Es ist für mich ein lokaler Skandal, dass man (ignoranter Weise?) diesen vielversprechenden Dirigier-Genius an die Staatsoper nach Berlin wechseln lässt. Wer hat da geschlafen?“

Peter Bilsing, der opernfreund 

Madame Butterfly, 27. Januar 2012, Aalto-Theater Essen

[...] Wolfram-Maria Märtig statt Stefan Soltesz am Pult begeistere ähnlich wie sein Chef. Eine Dirigentenentdeckung!

Peter Bilsing, der opernfreund